
Die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) fordert ab 2030 eine Recyclingfähigkeit von mindestens 70 Prozent. Pöppelmann FAMAC® bietet Unternehmen Lösungen, um dieser Herausforderung schon heute zu begegnen. Ob Becher oder Beutel: Lebensmittelverpackungen aus Monomaterialien bieten entscheidende Vorteile – für die Umwelt und die Wirtschaftlichkeit. In den verschiedenen Herstellungsverfahren setzt der Kunststoffspezialist mit Innovationen wie T-IML und LowSealing Spouts neue Maßstäbe für recyclingfähige Kunststoffverpackungen, die sich rechnen.
Einstofflösungen aus Materialien wie Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) lassen sich ohne Materialtrennung recyceln. Das sorgt für Klarheit im Recyclingstrom und führt zu echten Kreislaufprodukten, die den Ausstoß von Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) senken. Damit erfüllen sie zukünftige gesetzliche Vorgaben und leisten einen wertvollen Beitrag zu mehr Klimaschutz und Ressourcenschonung.
Vorteile von Monomaterial-Verpackungen

Das innovative T-IML-Verfahren ist ein Meilenstein im Segment der Tiefzieh-Verpackungen. Es kombiniert Thermoformen mit In-Mould-Labelling und ermöglicht die Herstellung dekorativer, ultraleichter und recyclingfähiger Becher und Label aus einem Material, z. B. für Molkereiprodukte.
T-IML auf einen Blick

Mit der Neugestaltung einer Verpackung für einen führenden Hersteller von Kräuterquark konnte Pöppelmann FAMAC® im Vergleich zur vorherigen Lösung das Verpackungsgewicht um 25 Prozent senken und die Recyclingfähigkeit maximieren. Dank des hohen Produktionsvolumens werden dadurch jährlich die Treibhausgas-Emissionen um mehrere hundert Tonnen reduziert. Ein nachhaltiger Erfolg, der Pöppelmann FAMAC® dazu motiviert hat, wirtschaftliche Konzepte für T-IML-Verpackungen zu entwickeln, um noch mehr Kunden diese Lösung zu ermöglichen.
Auch für flexible Verpackungen wie Standbodenbeutel/Pouches bietet Pöppelmann FAMAC® eine technische Lösung im Sinne der Kreislaufwirtschaft: Die neuen LowSealing Spouts werden im Niedrigtemperatur-Siegelverfahren in Monomaterial-Beutel aus PE oder PP eingeschweißt und kommen ohne kostenintensive Ultraschall-Schweißtechnologie aus. So lassen sich recyclingfähige Verpackungen aus einheitlichem Material wirtschaftlich realisieren – vom Beutel über den Spout bis zur passenden Kappe.
LowSealing Spouts auf einen Blick:

Auch im klassischen Spritzguss setzt Pöppelmann FAMAC® auf mehr Effizienz und maximale Recyclingfähigkeit mit Monomaterialien, wie die Neugestaltung eines Handelsmarkenbechers zeigt: Das Produkt besteht aus recyclingfähigem Polypropylen. Pöppelmann FAMAC® optimierte die Konstruktion: Eine neue Geometrie spart rund 20 Prozent Material ein und senkt die THG-Emissionen in der Herstellung um über 20 Prozent gegenüber marktüblichen Alternativen. Eine verstärkte Längsrippenstruktur sorgt trotz Materialreduktion für hohe Stabilität. Dank des kompakten Designs lassen sich Transportkapazitäten besser nutzen. Das bringt zusätzliche Reduktionen von THG-Emissionen in der Logistik. Dafür gab es den Deutschen Verpackungspreis 2024 in der Kategorie „Wirtschaftlichkeit“.


PÖPPELMANN blue® ist eine unternehmensweite Initiative der Pöppelmann Gruppe für mehr Ressourcenschonung und Klimaschutz. Der Kunststoffspezialist bündelt darunter alle Aktivitäten seiner vier Divisionen, darunter Pöppelmann FAMAC®, die einen verantwortungsvollen Einsatz von Ressourcen zum Ziel haben. Der größte Hebel hierfür ist die Mehrfachnutzung von Kunststoffen in der Kreislaufwirtschaft. Monomaterialien im Verpackungssegment unterstützen diesen Weg.
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