
Saubere Lösungen
ohne Overengineering
Mit der Xclean-Serie liefert Findling der Lebensmittel- und Getränkeindustrie immer das technisch wie wirtschaftlich optimale Wälzlager.
Großes
Edelstahlportfolio
Bei Findling folgt die Werkstoffwahl keiner Ideologie, sondern der Analyse von Belastung, Medium und Reinigungsregime.
Sonderbefettung für
sensible Anwendungen
PPAP-dokumentierte Befettung mit definierten Füllmengen und einer großen Auswahl an Schmierstoffen, flexibel für Serien und Bemusterungen.
Hochdruckreiniger, Desinfektionsmittel, Temperaturwechsel und nicht zuletzt höchste Hygienestandards: Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie stellt Wälzlager auf eine harte Probe und bringt sie im schlechtesten Fall an ihre Grenzen. Gefordert sind widerstandsfähige Lösungen, die dicht halten – technisch wie regulatorisch. Schmierstoff darf nicht austreten. Werkstoffe müssen auf die Umgebungsbedingungen abgestimmt sein und die Lagertechnik muss auch nach der hundertsten Reinigung funktionieren.
Findling stellt dafür differenzierte Wälzlagertypen in vier ABEG®-Leistungsklassen bereit – von Rillenkugellagern über Spannlager mit Gehäuseeinheiten bis hin zu Kurven- und Stützrollen. Werkstoffe wie Hochleistungskunststoff, Keramik oder neue Stahlqualitäten werden anwendungsbezogen ausgewählt, ebenso Beschichtungen, Dichtkonzepte und Schmierstoffe in Lebensmittelqualität. So entstehen anwendungsoptimierte Wälzlagerlösungen für Produktionslinien, in denen Stillstand keine Option ist.
Feuchte Umgebungen, aggressive Medien, hohe Hygienestandards – und zugleich wirtschaftlicher Druck. Diese Gemengelage hat Wälzlager in der Vergangenheit häufig zu einem Kompromiss gemacht: entweder technisch überdimensioniert und teuer oder als Sonderlösung mit langen Beschaffungszeiten. Die Xclean-Serie von Findling auf Basis des ABEG®-Systems setzt anders an.
Ausgangspunkt ist unsere bewährte Lagertechnik der Supra-Klasse. Kombiniert wird sie mit Werkstoffen, die unter korrosiven Bedingungen bestehen: Edelstahl, Keramik, Hochleistungskunststoffe sowie spezifische Beschichtungen gegen Korrosion und Verschleiß. Hinzu kommt eine Dichtungstechnik, die auch bei Feuchtigkeit, hohen Drücken und Temperaturen oder feinsten Partikeln wirksam bleibt. Jedes Xclean-Lager wird anwendungsspezifisch konfiguriert. Ziel ist kein Maximalausbau, sondern eine technisch und wirtschaftlich stimmige Lösung. Anwender müssen damit keine Eigenschaften einkaufen, die im realen Betrieb keinen Mehrwert liefern.

„Edelstahl“ ist kein Gütesiegel, sondern eine Werkstoffgruppe. Für Wälzlager in der Lebensmitteltechnik macht es einen Unterschied, ob etwa AISI 440C, AISI 316L, AISI 304 oder AISI 420 eingesetzt wird. Korrosionsverhalten, Härte, Tragfähigkeit – all das variiert. Alternativ kommen Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Zink-Eisen- oder Zink-Nickel-Beschichtungen als Lösung infrage. Auch Hybridlösungen mit Keramikwälzkörpern oder Werkstoffen wie AISI630 sind möglich.
Findling bietet hier ein breites Portfolio an Kugellagern, Axiallagern, Nadellagern, Stütz- und Kurvenrollen sowie Gehäuselagern. Mit der Xclean-Serie steht zudem eine komplette Baureihe für feuchte oder chemisch aggressive Umgebungen zur Verfügung. Die Werkstoffwahl folgt dabei keiner Ideologie, sondern der Analyse von Belastung, Medium und Reinigungsregime. Erst daraus ergibt sich die technisch sinnvolle Variante.
In sensiblen Anwendungen der Lebensmitteltechnik ist der Schmierstoff eine zentrale Größe. Viskosität, Additivpaket, Grundölbasis und Füllgrad beeinflussen Laufverhalten und Lebensdauer des Wälzlagers erheblich. Findling bietet die Befettung als Dienstleistung an. Verarbeitet werden Fette verschiedener Hersteller wie Shell, Rhenus Lub, Lubcon, Kyodo Yushi, ExxonMobil oder Mobil – ebenso kundenspezifische Spezialfette. Die Prozesse sind PPAP-dokumentiert und auditiert. Geeignete Reinigungsanlagen entfernen Konservierungsstoffe wie Öle oder Wachse vor der Neubefettung. Dosieranlagen stellen definierte Füllmengen sicher – auch bei sehr kleinen Fettvolumina oder großen Lagern. Gefettet werden kleine und mittlere Serien bis 1.000 Stück pro Los. Für Bemusterungen kann Standardware aus dem Lagerbestand kurzfristig umgefettet werden. Auch Vergleichsbemusterungen mit unterschiedlichen Fetten sind möglich. Das schafft Handlungsspielraum – ohne eigene Befettungsinfrastruktur aufbauen zu müssen.

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