Findling Wälzlager stellt für alle Aufgaben der mechanischen Sensorik ein umfassendes Produktportfolio zur Verfügung – vom Rillenkugellager bis zur Komponente aus Keramik.
Durch individuelle Kombination verschiedener Ausstattungsmerkmale realisiert Findling Sonderlösungen in hoher Variantenvielfalt – für kleinste Stückzahlen, in kürzester Zeit.
Findling Wälzlager übernimmt besonders relevante Dienstleistungen wie Qualitätsmanagement und Sonderbefettung für seine Kunden und bietet ihnen damit ein Rundum-Sorglos-Paket.
Wälzlager leisten in der mechanischen Sensorik immer dann einen perfekten Job, wenn man sie nicht bemerkt. Denn sie müssen die jeweilige Messaufgabe bestmöglich unterstützen, ohne sie dabei zu beeinflussen. Das stellt besondere Anforderungen an das Lager selbst und bedarf häufig einer individuell angepassten Lösung. Findling Wälzlager unterstützt Kunden aus dem Bereich Sensortechnik mit langjähriger Expertise und einem Höchstmaß an Flexibilität.
Einsatzgebiete für Wälzlager in der mechanischen Sensorik sind unter anderem Drehgeber- und Wegmesssysteme, die in den unterschiedlichsten Applikationen zum Einsatz kommen. Ebenso vielfältig sind die am Markt verfügbaren Lösungen. Grundsätzlich gilt: Die Lagertechnik, die im Drehgeber für Bewegung sorgt, bestimmt maßgeblich dessen Genauigkeit.
Auf einen Blick – Anforderungen in der Sensortechnik
Rudolf Tsikras
Senior Account Manager

Tel.: 0721-55999 133
Fax: 0721-55999 140
E-Mail: tsikras@findling.com
Premium und Supra-Rillenkugellager, die ab 0,8 mm Wellendurchmesser verfügbar sind, eignen sich für Anwendungen im Bereich der Sensortechnik besonders gut. Bauraumsparend sind vor allem Dünnringlager und für hohe Steifigkeit werden gerne zweireihige Schrägkugellager nachgefragt. Immer häufiger kommen korrosionsbeständige Edelstahllager zum Einsatz – zum Beispiel in der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie oder sonstigen Apparaturen, die mit korrosiven Medien in Kontakt kommen. Dabei ist ein geräuscharmer Lauf die große Herausforderung, da Edelstähle von Grund auf eine gröbere Gefügestruktur aufweisen als Chromlager. Einen Sonderfall stellen außerdem Keramiklager dar, mit denen sich ein ungewollter Stromdurchgang vermeiden lässt: Sie werden immer dann verbaut, wenn die Gefahr besteht, dass die Spannung an der Lagerstelle zwischen Gehäuse und Welle überspringt.
Die Karlsruher Experten realisieren individuelle Lösungen in hoher Variantenvielfalt, die speziell auf die jeweilige Sensorik-Anwendung zugeschnitten sind – für kleinste Stückzahlen in kürzester Zeit. Aus der individuellen Kombination verschiedener Ausstattungsmerkmale wird das bestmögliche Ergebnis generiert. Die Wahl des passenden Schmierstoffs im Lager ist dabei besonders wichtig. Andernfalls könnte dieser sich verflüssigen oder ausgasen und so die Optik zur Signalauswertung des Drehgebers beeinträchtigen. Um die Leichtgängigkeit des Lagers jederzeit zu gewährleisten, muss die Viskosität des Schmierstoffes zudem optimal auf den Anwendungsfall abgestimmt sein. So lässt sich ein niedriges Reibmoment bei konstantem Schmierfilm gewährleisten. Bei Bedarf bietet Findling darüber hinaus auch „trockene“ Lösungen ohne Konservierungsöl an. Weitere Anpassungen sind sowohl bei Käfigen und Dichtungen als auch bei Toleranzklassen (PN bis P5) und Lagerluftklassen möglich – immer mit dem Ziel einer optimalen Performance des Wälzlagers im Betrieb.

Dank seiner langjährigen Erfahrung in den unterschiedlichsten Branchen kann Findling die Hersteller von Drehgebern, Seilzuggebern oder Durchflussmessgeräten optimal beraten und unterstützen. Auf Basis der ABEG®-Methode lässt sich für jede Anwendung das technisch und wirtschaftlich optimale Wälzlager ermitteln.

Für spezielle Anforderungen können die Karlsruher Experten Sonderbefettungen in kleinen und mittelgroßen Serien von bis zu 1000 Stück pro Losgröße im eigenen Hause realisieren. Auch technisch trockene Lager (ohne Konservierungsöl), die meist in optischen Sensoren gefordert sind, hat Findling in seinem Portfolio.

Der Einsatz in der Sensorik stellt höchste Anforderungen an die Qualität des Wälzlagers. Findling übernimmt auf Wunsch die Qualitätskontrolle inklusive Drehmomentmessungen und Geräuschprüfungen für den Anwender.

Mit den gedeckelte Rillenkugellager der Leistungsklasse Supra von Findling ist der „Hardcore-Encoder“ eines deutschen Sensorspezialisten auch für härteste Einsatzbedingungen bestens ausgerüstet. Die Rillenkugellager sind verantwortlich für die Lagerung der Welle, die innerhalb des Drehgebers die Drehbewegung beziehungsweise Positionsänderung an die Sensoren überträgt. Die Supra-Kugellager überzeugen an dieser Stelle nicht nur mit einer langen Lebensdauer, sondern auch mit einem besonders ruhigen Laufverhalten und einem geringen Trägheits- und Anlaufdrehmoment. Hohe axiale und radiale Lasten auf der Welle sind für dieses Wälzlager-Modell kein Problem.
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